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Robins Resterampe

6 Jul

[Dieser Post nimmt nur die fußballerischen Leistungen der genannten Personen aufs Korn, nicht die Person an sich.]

“Diese Reihe hier wären stürmende Auslaufmodelle: Hier ein Mohammed Abdellaoue. Hier diese Reihe ein Vedad Ibisevic. Stürmer bei Stürmer. Die Trainer wechseln stündlich. Komm, heb ruhig diese Kellertür an, sieh die verflogenen Hoffnungen, die verblassten Erinnerungen. Fühl ruhig hin an die Waden des Kiwi-Messi, die Beweglichkeit eines Gotoku Sakai.”

So führt Robin durch seine Resterampe, er hat in Dirk Darmstädter aber gleich einen Trainer im Kauf-Rausch erlebt, der die Unzufriedenen sucht und mit Hilfe einer verschworenen Gemeinschaft die Klasse halten will. Viel zu bieten hat Robin auf seiner Rampe, er bietet an, feilscht, durchleuchtet seine Speicher, findet so manch verliehenes Talent und manch verborgenen Fehlgriff. Es ist einfach herrlich, ihm zu zuschauen, wie er wie Sauerbier die Spieler am Markt anpreist und deren vermeintliche Stärken hervorkitzelt. Vorne im Schaufenster steht das Modell Rüdiger, sehr athletisch und hochpreisig. Die Interessenten stehen Schlange, aber hinten im Lager, auf der Resterampe. Nur wertloser Nippes. So wird Robin nicht sorgenloser und erst recht nicht reich.

Seit Sommer aber sicher Zorniger. Wenn es mit dem Verkaufsrausch noch nicht klappt, stehen jedenfalls seine Werbeflyer in jedem Laden: Im VW-Autohaus, beim Telekomshop (da hat er mal einen Glücksgriff an den Mann gebracht), beim russischen Gasversorger vor Ort, eigentlich überall ging er hin.. Aber viel Erfolg hat er nicht.

Und der Zorniger, der hat gleich mal ein Thema für die StZ und StN bis November mitgebracht, über das es – so meine Prognose – viel zu berichten gibt (also im kreisdrehende Berichterstattung natürlich). Zorniger lässt durch die Mitte spielen und das trainieren alle fleißig, gut für Didavi, schlecht für Kostic, der, wer will es ihm verdenken immer über die Außen geht. Und hier wird der gordische Knoten zulaufen, wie kann man nur Robben II durch die Mitte kommen lassen, verschenkt, Systemfehler, etc… Ich kann es schon hören, und gebe keinen Pfifferling drauf, da ich mir das alles erst einmal anschaue und mir dann meine Meinung darüber erlaube.

Mein Fußballtraum

17 Jun

Der VfB und sein Sponsor PUMA bietet momentan die Möglichkeit, ein Mannschaftstrainingmit den Profis zu gewinnen. Elf Plätze sind zu ergattern und die Teilnahme ist leichter als bspw. bei Paulaner, die immer elf Mann für ein Spiel gegen die Bayern suchen, dafür muss man ein Video einschicken (nein, ich instrumentalisiere nicht meine Katze zu süßen Videos mit Ball;)).

Da ist es beim VfB geerdeter, sozusagen eine sichere Bank (gell, Ulle;)): Teilnehmerkarten sind auszufüllen, dann ist man im Topf für die Auslosung. So analog ist es, dass man seinen Popo nach Stuttgart schwingen muss, um es in einem der ausgesuchten Sportgeschäfte die Teilnahme zu bewerkstelligen.

Da ich weit weg von Stuttgart wohne, musste ich meine Schwester nötigen, die vor Ort ist, die Karte für mich auszufüllen. Mit Freude (hier trieft die Ironie) ist sie dieser Aufgabe nachgegangen. Jetzt bin ich mit dabei, ich träume von einer Auslosung und lasse am besagten Termin alles liegen und stehen, um auf dem grünen Rasen zu stehen.

Bisher war ja mein teuflischer Plan, Ulle so eine einzuschenken, um ihn an seinem Beruf zweifeln zu lassen (ihr merkt, es ist ein Traum). Die Realität hat mich nun eingeholt, Ulle ist gar nicht mehr im Kasten zu finden (Wobei ich überhaupt nichts gegen seinen Wechsel habe, 17 Jahre beim VfB mit allen Höhen und Tiefen, da darf man doch auch mal zu den Bayern, auch wenn es nur die Bank ist oder vielleicht spielt er ja die Pokalrunde, siehe Peps Vorgängerverein).

Nun ist meine nächste Hoffnung, einmal Georg “Schorsch” Niedermeier zu tunneln, gelingen könnte mir das, aber danach wird es mir wohl nach einer saftigen Grätsche nicht mehr gut gehen, aber, hey, einmal von Niedermeier humorlos umgegrätscht werden, herrlich, ich spüre schon Phantomschmerzen :)

Jetzt geh ich ins Bett, mir fällt sicher noch was ein für meinen Traum..

“Glückwunsch für des VfB” (Lothar Matthäus)

9 Mai

“Ein Pflichtsieg”, sagt Daniel Didavi, der Mann des Tages.

Zwei Bier und gutes Zureden hat es die 90min gebraucht. Alle abergläubischen Dinge befolgt.

Aber schauen wir uns das Spiel an: Mainz wirklich ohne Chance, da kaum ein Angriff lief, die Sechser gut zugestellt waren, die Stürmer stumpf, die Abwehr nicht immer sattelfest.

Besser aufgestellt zeigt sich der VfB, der wirklich ruhig bleibt, also wirklich. Gute Chancen vor dem Tor, die alle versiebt werden, ABER: Didavi zeigt ein enormes Spiel (der Joker im Abstiegskampf reloaded!), Die grätscht sich in den Himmel und selbst Schwaab und Klein halten dicht. Rüdiger und Baumgartl machen ihre Sache sicher, Ulreich bekommt auch mal einen Ball an den Mann beim Abstoß. Das neue “magische Dreieck” (im Abstiegskampf glaube ich an alles!) ist an allen Toren beteiligt.

So kann/muss es weitergehen, bin nächste Woche selbst im Stadion, wenn es zum ultimativen Fight gegen die Treter aus Hamburg kommt!

“Wie Hoffenheim vor zwei Jahren”

6 Mai

Dutt brachte die Erinnerung an Hoffenheim vor zwei Jahren ins Spiel, als noch am vorletzten Spieltag man sang- und klanglos daheim gegen den HSV 4:1 unterging und dann das Auswärtsspiel in Dortmund anstand (bei dem der BVB wieder x-Chancen hatte). Trotzdem gewann man in den Schlussminuten und rettete sich dadurch in die Relegation. Wenn man ehrlich ist, erinnert mich das eher an den HSV diesen Jahres, der außer treten auch nicht viel zustande bringt, aber unser Verein, die in Schönheit in den Schlussminuten sterbende Diva, hat eine Wende umso nötiger.

So bleibe ich weiter fokussiert auf den Samstag und wälze mich wirklich nachts hin und her ob der Zweifel, ob wir das noch packen. Drei Spiele, drei Siege!

“Wenn wir nicht absteigen, bastel ich eine Statue für Huub!” (Zitat dirk1991)

3 Mai

Am Donnerstag in der dritten Halbzeit unseres Altherrenteams ging es um die Abstiegskandidaten der Bundesliga. Zwei HSV-Fans sind bei unserem Team mit von der Partie, aber einhellige Meinung war: Der VfB ist spielerisch zu stark, um abzusteigen, Hamburg und Paderborn würden es erwischen. Genauso so dachte ich auch.

Vor dem Spiel:

Die Aufstellung versprach Gutes, die linke Seite beackerte Florian Klein, während Daniel Schwaab (übrigens der Einzige beim VfB, der auch mal ein Buch in die Hand nimmt, ich unterstütze das) die rechte Abwehrseite bespielte. Ansonsten die Aufstellung wie gehabt, S. Die wieder mit dabei und vorne ein schlagkräftiges Quartett. Didavi und Werner als Einwechselspieler eine gute Option. Meine kleine Hoffnung war ein Unentschieden.

Das Spiel:

Dafür musste der Liveticker des Kicker (der aber nicht wirklich soooo genial ist) und der MeinVfB-Ticker herhalten (viel subjektiver und genauer, ergo besser!) herhalten, da ich das Spiel selbst nicht schauen konnte (In ganz Frankfurt zeigen die in allen Skybars nur das Eintrachtspiel, nicht einmal Konferenz). Ein Rohrkrepierer in der Abwehr war immer drin – 0:1. Aber dann auch der unverhoffte Harnik mit dem Ausgleich vor der Pause – 1:1. In der zweiten Halbzeit dann das 1:2 durch Kostic, der wohl auch das dritte Tor hätte machen können. Da beschlich mich schon das Gefühl, dass das nicht hinhauen würde, da die Einwechslungen der Gegner in den vergangenen Spielen immer gefruchtet hatten und der VfB noch einen Bock dabei hatte. Und dies ist auch der Grund, warum ich mir bis jetzt keine bewegten VfBilder angeschaut habe, da es mich zu arg deprimiert. Natürlich war es der Unsympath Boateng, der nochmal groß auftrumpfte, und die Abwehr schwamm und ruderte. Deprimierend.

Nach dem Spiel:

Ja, die Hoffnung besteht immer noch. Ja, das Restprogramm ist machbar. Aber, langsam verliere ich die Hoffnung. Gerade auch, da die anderen Vereine da unten drin Siege einfahren, wichtige Siege und wir stecken bleiben. Die Mannschaft schafft es nicht, das Spiel bis zum Ende zu gewinnen und haben wohl durch die vermeintliche Ruhe und ihre Offensivkraft wieder die Lorbeeren aufgesucht, um sich auszuruhen. Ich weiß, selbst Kritik am Verein endet im Phrasengedresche, aber mir fällt nichts mehr ein. Stevens bleibt bei uns, kann in Ruhe arbeiten, Team wird besser und stärker, aber die Abwehr produziert trotzdem schlimme Fehler und vorne trifft man doch nicht oft genug. Es ist zum Verzweifeln. Ich gehe jetzt, mir eine Decke über den Kopf ziehen..

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