Heute keine Wortspiellust im Titel, zu nieder-geschlagen

21 Nov

0:4 gegen die Fuggerstädter, also den 18. der Liga. Mit den zweitmeisten Gegentoren. Mit einer Mannschaft, die sich durch die Euro-League zuviel diese Saison aufhalst, mit einer Mannschaft, die keine Stufe nach oben findet. Und diese bürsten uns daheim mit 0:4 ab. Und das, obwohl das Stadion voll war, trotz Terrorgrummen in der Magengegend. Alle machen sich bei diesem Sauwetter auf, den VfB zu unterstützen. Und dann das.

Eine heillose Mannschaft, kein Zentrum, kein Zugriff der Abwehr, tölpelhaftes Verhalten der Viererkette, ein Torwart, dessen Kasten zur Schießbude wird, ein Mittelfeld, was nicht mittendrin ist und ein Sturm, der ein laues Lüftchen vorne abgibt. Es ist grotesk. Heute hat man deutlich gesehen, der Karren ist an die Wand gefahren. Die Abwehr ist nicht erstligareif und der Kader beinhaltet eine Unwucht. Sobald Leader wie Die ausfallen, knallt alles zu Boden, ist keine Statik mehr im Spiel vorhanden. Traurig..

Ich bin heute echt schlechter Stimmung und unke richtig. Aber nach zwei Katastrophensaisons jetzt wieder im Schlamassel gefangen. Autsch! Alle schöne Hoffnung, die man sich jede Saison aufs Neue macht, jedes Spiel, das man mitfiebert und die Zeit und das Engagement, das man dabei draufgehen lässt, es ist einfach nur traurig.

Ich würde sagen, es hilft alles nichts:

Zorniger rauswerfen und den besten Trainer auf dem Markt holen und mit ihm in drei Jahren international vorspielen, Lucien Favre, übernehmen Sie!

Oder was meinst ihr, RundumdenBrustring, Abiszet oder Heinz Kamke?

3 Antworten to “Heute keine Wortspiellust im Titel, zu nieder-geschlagen”

  1. greifenklaue November 22, 2015 um 9:53 am #

    Ja, das war gestern wohl der Offenbarungseid. Huub, wo bist Du? In Hoffenheim … so ein Mist.

  2. abiszet November 23, 2015 um 12:20 pm #

    Ein Katastrophe. Ich weigere mich noch, es alleine am Trainer festzumachen, wie ich ja auf vertikalpass.de geschrieben habe: Es gibt mE nicht den einen Schuldigen. Es kommt gerade viel zusammen. Ehrlicherweise muss man sagen, dass die Mannschaft, die letztes Jahr dem Abstieg gerade so entronnen ist, sich nicht verbessert hat oder durch Zugänge verbessert wurde. Im Gegenteil. Das System war und ist auch nicht der Star.

    Noch ist alles recht eng beisammen, Hoffenheim, Augsburg, Hannover, Bremen heißen die Konkurrenten um den Klassenerhalt, einer der beiden Aufsteiger kommt auch dazu. Deshalb möchte ich über andere Trainer (noch) nicht diskutieren.

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  1. #Link11: Normalität, Solidarität, Anpfiff zu spät | Fokus Fussball - November 23, 2015

    […] indirekte Freistoß widmet sich in seiner montäglichen Presseschau insbesondere den Schwaben. Der Brustring fasst seine Sprachlosigkeit kurz […]

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