Archiv | Mai, 2015

Jetzt gilts

9 Mai

Die anderen Partien liefen gar nicht einmal so schlecht für den VfB.

Ein Worst-Case-Szenario sieht anders aus, aber dafür helfen heute nur drei Punkte.

Kein Wenn und Aber. Ich bin gespannt, viele empfinden seit zwei Wochen nur noch Mitleid mit mir, aber so gehe ich das nciht an, 9 Punkte und wir lachen:)

„Wie Hoffenheim vor zwei Jahren“

6 Mai

Dutt brachte die Erinnerung an Hoffenheim vor zwei Jahren ins Spiel, als noch am vorletzten Spieltag man sang- und klanglos daheim gegen den HSV 4:1 unterging und dann das Auswärtsspiel in Dortmund anstand (bei dem der BVB wieder x-Chancen hatte). Trotzdem gewann man in den Schlussminuten und rettete sich dadurch in die Relegation. Wenn man ehrlich ist, erinnert mich das eher an den HSV diesen Jahres, der außer treten auch nicht viel zustande bringt, aber unser Verein, die in Schönheit in den Schlussminuten sterbende Diva, hat eine Wende umso nötiger.

So bleibe ich weiter fokussiert auf den Samstag und wälze mich wirklich nachts hin und her ob der Zweifel, ob wir das noch packen. Drei Spiele, drei Siege!

„Was hat dich bloß, was hat dich bloß so ruiniert?“ (Die Sterne)

3 Mai

Jetzt gewinnt auch noch der HSV..

Der Strohhalm wird dünner. Ein Bastfädchen, um genau zu sein.

Puh, so eng war es lange nicht mehr, das letzte Mal 2001: LINK

Damals ging es gegen Schalke, Balakov mit herrlichem Freistoßtor zum 1:0,

letztes Jahr ging es gegen Schalke, da gewann man überzeugend daheim mit 3:1

und dieses Jahr? Keine Punkte, und nur noch drei Spiele.

#angedacht, #vertikalpass: Was sind eure Prognosen?

„Wenn wir nicht absteigen, bastel ich eine Statue für Huub!“ (Zitat dirk1991)

3 Mai

Am Donnerstag in der dritten Halbzeit unseres Altherrenteams ging es um die Abstiegskandidaten der Bundesliga. Zwei HSV-Fans sind bei unserem Team mit von der Partie, aber einhellige Meinung war: Der VfB ist spielerisch zu stark, um abzusteigen, Hamburg und Paderborn würden es erwischen. Genauso so dachte ich auch.

Vor dem Spiel:

Die Aufstellung versprach Gutes, die linke Seite beackerte Florian Klein, während Daniel Schwaab (übrigens der Einzige beim VfB, der auch mal ein Buch in die Hand nimmt, ich unterstütze das) die rechte Abwehrseite bespielte. Ansonsten die Aufstellung wie gehabt, S. Die wieder mit dabei und vorne ein schlagkräftiges Quartett. Didavi und Werner als Einwechselspieler eine gute Option. Meine kleine Hoffnung war ein Unentschieden.

Das Spiel:

Dafür musste der Liveticker des Kicker (der aber nicht wirklich soooo genial ist) und der MeinVfB-Ticker herhalten (viel subjektiver und genauer, ergo besser!) herhalten, da ich das Spiel selbst nicht schauen konnte (In ganz Frankfurt zeigen die in allen Skybars nur das Eintrachtspiel, nicht einmal Konferenz). Ein Rohrkrepierer in der Abwehr war immer drin – 0:1. Aber dann auch der unverhoffte Harnik mit dem Ausgleich vor der Pause – 1:1. In der zweiten Halbzeit dann das 1:2 durch Kostic, der wohl auch das dritte Tor hätte machen können. Da beschlich mich schon das Gefühl, dass das nicht hinhauen würde, da die Einwechslungen der Gegner in den vergangenen Spielen immer gefruchtet hatten und der VfB noch einen Bock dabei hatte. Und dies ist auch der Grund, warum ich mir bis jetzt keine bewegten VfBilder angeschaut habe, da es mich zu arg deprimiert. Natürlich war es der Unsympath Boateng, der nochmal groß auftrumpfte, und die Abwehr schwamm und ruderte. Deprimierend.

Nach dem Spiel:

Ja, die Hoffnung besteht immer noch. Ja, das Restprogramm ist machbar. Aber, langsam verliere ich die Hoffnung. Gerade auch, da die anderen Vereine da unten drin Siege einfahren, wichtige Siege und wir stecken bleiben. Die Mannschaft schafft es nicht, das Spiel bis zum Ende zu gewinnen und haben wohl durch die vermeintliche Ruhe und ihre Offensivkraft wieder die Lorbeeren aufgesucht, um sich auszuruhen. Ich weiß, selbst Kritik am Verein endet im Phrasengedresche, aber mir fällt nichts mehr ein. Stevens bleibt bei uns, kann in Ruhe arbeiten, Team wird besser und stärker, aber die Abwehr produziert trotzdem schlimme Fehler und vorne trifft man doch nicht oft genug. Es ist zum Verzweifeln. Ich gehe jetzt, mir eine Decke über den Kopf ziehen..