Nachlese

31 Mai

Es setzt schon langsam die Fußballsehnsucht wieder ein und auch dieses Mal wird es wieder ein Hoffen auf neue Besen sein, die uns den Saisonstart versüßen sollen, aber der Reihe nach:

Viel ist passiert in den letzten Tagen. Ein Abstiegsfinale überstanden, einen Trainer verabschiedet (ich bin an der Statuebauen für Huub dran, bis jetzt musste letzten Samstag erst einmal ein Huub-Konzert reichen!), einen neuen Trainer bekommen, eine Pressekonferenz mit Abrechnung und weiterem neuem Personal und dazu der Abfall der ganzen Spannung, die sich seit März angesammelt hatte.

Das Spiel gegen Paderborn.

Ein Spiegelbild der Saison und herrliches Anschauungsmaterial für das neue Trainerteam (das wir einmal Andre Trulsen als Co kriegen, hätte ich mir auch nicht träumen lassen). Eine Abwehrreihe, die das Slackertum auf dem Platz zelebrierte und wie auch sonst zu seinen Gegentreffern kam. Und ein Sturm, der sich mühte und mühte. Wie Kostic immer gegen zwei geht, ist wirklich phänomenal, obwohl er nie von seinem Mitspieler unterstützt wird. Zum Glück der Ausgleich – sehen wir hinweg über die Chancenverwertung Dortmundscher Prägung – durch Harnik. Und der Vfb war auch wiederum das bessere Team. Die und Rüdiger, die rocken schon das Feld!

Und dann die Zitternummer in Halbzeit zwei, in der zu Beginn sich der VfB immer schwer tut (Verstehen die Spieler Huubsches Holländisch nicht?). Von Minute 50.-70. freundete ich mich mental mit der zweiten Liga an („Ist doch auch mal nicht schlimm“, „Mussten auch schon andere gehen“, „Kenne ich noch nicht, warum nicht?“, „Wir kommen frisch gestärkt zurück“ – Durchhalteparolen zum Abwinken!), und auch der Vfb schlich sich nur noch über den Platz – während die Konkurrenz davon zog.

Und dann die 72. Minute: Wer sonst, wenn nicht die Nummer 33! Maxim auf Ginzcek, umkurvt und rein das Ding.

Aber keine stolze Brust oder ein abgeschlossener Konter, jetzt drehte die Stuttgarter HIntermannschaft so richtig auf und zeigte Großes auf dem kleinen Paderborner Platz. Pässe wurden schlampig gespielt (erinnert sich noch jemand an die Schlussminuten des Hoffenheim-Spiels? Ich hatte da so ein Déjà-vu..), die Außen ließen die Paderborner durch, Ulreich stolpert über seine eigenen Vorderleute, Schußmöglichkeiten ergeben sich – nur nicht für uns. Ich glaubte erst nach dem Schlussßpfiff an die Rettung. Die zum Glück kam!

Zur dritten Halbzeit, man kann auch als einziger VfB-Fan in einer bayerischen Stadt groß aufdrehen. Dementsprechend war Sonntag der Kater groß..

[Fortsetzung folgt]

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