Offener Brief an Thomas Schneider

4 Mrz

Lieber Herr Schneider,

es sind wirklich bittere Momente, die Sie jedes Wochenende erleben müssen. Die Mannschaft gut eingestellt, auf das Wochenende hintrainiert und dann wird wie in „Täglich grüßt das Murmeltier“ das Spiel in den letzten zehn Minuten hergeschenkt. Und Sie können nichts machen. Und dann kommen natürlich die Vorwürfe, die beim Hände-in-den-Hosentaschen anfangen und bei der zu offensiven Sechserposition enden.

Ich schätze Ihre Arbeit sehr – sofern ich dies aus der Ferne zu beobachten mag – und habe am Sonntag eine Mannschaft live im Stadion gesehen, die das Zeug hat, da unten rauszukommen, die für den Trainer spielt, die zusammenhält und unterstützt wird von den Fans, die 90 Minuten Stimmung machen. Nur liegt es immer an den letzten zehn Minuten.

Hätte Vedad Ibisevic nicht beim HInspiel gegen Frankfurt den Elfmeter in der Nachspielzeit ins Toraus geballert und Thiago nicht noch getroffen, dann wären alle Diskussion obsolet. So verdichtet sich die ganze Misere in einem-über-den-Schlappen-gerutschten-Ball bei Maxim, der das leere Tor nicht trifft und es im Gegenzug im eigenen klingelt, den Rest der Geschichte kennen Sie..

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und glaube an Sie und sehe zudem keine andere Alternative. Gewinnen Sie gegen Braunschweig und reißen Sie das Ruder herum, dann wird diese erste Feuerprobe für Sie glimpflich ablaufen.

Mit freundlichen Grüßen

D. S.

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