Transfers 2009/10: Pavel Pogrebnyak

6 Aug

Wird die 29 die neue 33?

Wird die 29 die neue 33?

Bevor nun in rund 40 Stunden die neue Bundesligasaison endlich losgeht mit dem Duell beim aktuellen Meister wird es mal langsam Zeit hier im Brustring auch noch den wohl meistdiskutiertesten Transfer endlich zu thematisieren: Den Kauf von Pavel Pogrebnyak (im folgenden PaPo genannt), dem Stürmer, der die 24-Tore-Lücke schließen soll, die der Abgang von Mario Gomez hinterlassen hat.

Wenn man mal dieses ewige Hin- und Her und das Riesenbrimborium ausklammert, das sich in den letzten Wochen um die Nachfolge von Gomez entwickelt hat, dann kann man wohl schon sagen, dass die Verpflichtung von PaPo ein durchaus sinnvoller Transfer war.

Ich kenne ihn zwar nicht wirklich mehr als von ein paar Youtube-Schnipsel und vagen Erinnerungen an ein paar UEFA-Cup-Begegnungen, aber dem Vernehmen nach soll er ein ziemlich athletischer Spieler mit einem anständigen Torriecher sein. Also in etwa das, was auch Gomez auszeichnete.

Man kann wohl sagen, dass er in seiner Zeit bei Zenit zu großen Teilen von seinem Mitspieler Arshavin profitiert hat, mit dem er vor allem während des 08er UEFA Cups die gegnerischen Abwehrreihen ziemlich beeindruckend auseinandergenommen hat. Und das ist dann der Punkt, an dem Aleks Hleb ins Spiel kommt wovon ich ja schon gestern kurz sprach.

Denn mit Hlebs offensiven Stärken und PaPos gutem Torriecher könnten wir da ein wirklich gefährliches Duo beisammen haben, das einigen anderen Bundesligadefensiven durchaus Kopfschmerzen bereiten könnte.

Mehr ausser diesen Vermutungen und Konjunktiven fällt mir, ehrlich gesagt, an dieser Stelle aber auch nicht ein. Es bleibt einfach, wie bei jedem Transfer abzuwarten, ob es ihm gelingt bald den Anschluss ans Team zu finden und die an ihn gestellten Erwartungen zu erfüllen.
Gut, die finanzielle Dimension ist sicherlich noch eine Erwähnung wert. Schließlich wurden im Zuge der Beinahe-Verpflichtungen von Helmes, Ba, Huntelaar oder Love ja regelmäßig Summen von 12-20 Millionen Euro aufgerufen, wohingegen die angeblich 5 Mio € für PaPo schon beinahe verschwindend gering anmuten. Klar, bei knapp einem halben Jahr Restlaufzeit sollte man auch nicht mehr in den zweistelligen Bereich gehen.
Nichtsdestotrotz erscheint mir die kolportierte Summe ziemlich „vernünftig“, also im Sinne von Preis-Leistungs-Verhältnis. Aber schauen wir mal.

Es wird auf jeden Fall Zeit, dass es wieder los geht mit richtigem Fußball.

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