Transfers 2009/2010: Georges Mandjeck verliehen

14 Jul
Georges Mandjeck - Back to the Pfalz

Georges Mandjeck - Back to the Pfalz

Während sich die Diskussionen zur Zeit vor allem um die Verpflichtung des Krachers Klaas-Jan Huntelaar drehen, hat der VfB am Wochenende eine weitaus weniger glamouröse Personalie abgewickelt: Georges Mandjeck darf mal wieder eine Saison Spielpraxis beim 1. FC Kaiserslautern erwerben, wo er schon eine halbe Saison 2008 gespielt hat.

Da der VfB mit Hitz und Khedira in der ersten Reihe, Lanig und Rudy dahinter, sowie gegebenenfalls jetzt auch noch Schwarz in der Breite im zentralen defensiven Mittelfeld ziemlich gut aufgestellt ist und Mandjeck leider keine Spielberechtigung für die Zweite besitzt, war eine Leihe des Kameruners eigentlich nur logisch. Wenn er dann nächsten Sommer wieder aus der Pfalz zurückkehrt ist er 22 Jahre, hat noch ein Jahr Restvertragslaufzeit und wird dementsprechend ganz gut darüber entscheiden können, ob Potential für eine ausreichende Weiterentwicklung gegeben ist – oder er sich sogar bei Lautern schon entscheidend hat durchsetzen können. War er erfolglos kann man ihn gegebenenfalls noch für einen gewissen Beitrag verkaufen, sollte man an ihn glauben kann man ihn dann nochmal ein Jahr testen, bis er dann mit 23 Jahren vermutlich endgültig zu einem anderen Verein wechseln wird.

Ob er es tatsächlich irgendwann schaffen wird, das kann ich nicht beurteilen, da ich ihn zu selten im Einsatz gesehen habe (nur 3 Spiele in der letzten Saison) und dass er sich in zwei Jahren im ersten Team nicht hat durchsetzen können stimmt nicht wirklich optimistischer. Andererseits gibt es auch wieder irgendwie Hoffnung, dass der Verein nach solch, verhältnismäßig langer Zeit immer noch an ihm festhält und an ihn glaubt.

Die Ausleihe ist jedenfalls die richtige Entscheidung, gerade auch im Hinblick darauf, den Kader wieder etwas zu verschlanken. Ein Mittelfeldverein der ersten Liga wäre mir zwar grundsätzlich lieber als ein Mittelfeldverein der Zweiten – aber hauptsache er spielt regelmäßig, und dass er das Umfeld am Betzenberg schon kennt (und die ihn) dürfte sicherlich nicht von Nachteil sein.

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