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Open Thread: Transfergedrissens

31 Aug

Bald ist es soweit.Endlich soweit.

In rund 16 Stunden (bzw. um 18 Uhr MEZ) schließt endlich die vermaledeite Transferphase und wir haben unsere Ruhe vor der “Silly Season”.

Naja gut, wenn wir ehrlich sind, lieben wir es doch alle auch ein bisschen, diese Diskussionen und Spekulationen, die Hoffnungen und Enttäuschungen, die mit eben jenen Gerüchten verbunden sind. Dieses Jahr ist das durchaus auch wieder besonders extrem, was zum Einen, denke ich, mit der WM zu tun hat, die das Zeitfenster dank Urlauben von Beratern und Spielern durchaus nochmal entscheidend verkürzt hat und zum Anderen natürlich durch unsere Freunde aus dem Ruhrpott, die sich gerade dazu entschieden haben, einen Guinnesbuchrekord für die meisten in den letzten Tagen getätigten Transfers eines nicht von Scheichs geführten Vereins zu brechen. (Wobei die Jury noch nicht ganz entschieden hat, ob die Verbindung der Allmachtsfantasien eines Magaths und den Bodenschatz-Millionen von Gazprom nicht schon Scheichstatus hervorrufen.)

Eigentlich hatte ich mich persönlich darauf eingestellt, dass ich die Schlussphase des Transfermarktes einigermaßen entspannt verfolgen würde können.

Schließlich war das Thema Mauro Camoranesi schon am Sonntagabend weitestgehend als fix vermeldet (gut, vorbehaltlich der sportmedizinischen Untersuchung) und die Aussagen darüber hinaus waren, zurückhaltend formuliert, eher nicht von großer Zuversicht geprägt, dass es einen weiteren Transfer darüber hinaus geben würde.

Doch dann platzte um kurz vor Mitternacht plötzlich diese Meldung herein:

Mladen Petric steht angeblich kurz vor einem Wechsel zum VfB.

Zur Orientierung: Dieter Matz ist Journalist für das Abendblatt und ausgewiesener HSV-Experte, so verkündete er auf seinem Blog als Erster damals den Van Nistelroy-Transfer und auch sonst schreibt er in der Regel sehr verlässliche Dinge, soweit ich das als “Outsider” beurteilen kann.

Mladen Petric wäre natürlich ein absoluter Knaller und unter Garantie eine echte und unmittelbare Verstärkung für den VfB.

Das hat mich dann, zugegebenermaßen, durchaus wieder heiss gemacht, so dass ich auf Anregung von Jens1893 nun für den heutigen, letzten Tag, diesen offenen Thread ins Leben gerufen habe, um im Laufe des Tages möglichst ein paar aktuelle Informationen hier einstellen werde.

Da ich nebenbei natürlich auch noch mein Tagewerk verrichten muss (schließlich lebe ich ja nicht von diesem werbefreien Blog…) freue ich mich natürlich über jede Unterstützung in Form von Links und Quellen hier in den Kommentaren.

Die erste relevante Deadline ist übrigens schon etwas früher: Alle potentiell einzukaufenden Spieler müssen bis 12 Uhr am heutigen Dienstag auf der offiziellen Transferliste der DFL stehen.

Diese Liste ist hier abrufbar.

Mauro Camoranesi soll laut BILD-Zeitung im Übrigen ablösefrei zum VfB kommen, der seinerseits für den italienischen Ex-Nationalspieler ein Gehalt von 2,5 Mio überweisen wird. Angeblich soll ein zusätzlicher Betrag (40% des Gesamtbetrags) noch von Juve übernommen werden – das wären insgesamt denke ich sehr anständige Rahmenbedingungen, wenn Camoranesi ordentliche Leistungen abrufen kann.

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Moin Moin zusammen!

Noch hat sich nichts weiter konkretisiert, allerdings gibt es seit heute morgen neben Camoranesi und Petric noch einen weiteren Namen, der gehandelt wird: Mamadou Bah, seines Zeichens 22jähriger defensiver Mittelfeldspieler, der bis 2012 bei Racing Strasburg unter Vertrag steht.

Sollte man wirklich an Bah interessiert sein, würde das zwei Dinge bedeuten: Entweder Gross hat das Vertrauen in die Troika Kuz/Gentner/Träsch verloren nach den schwachen Auftritten – oder aber er sieht Träsch dauerhaft eher auf der Rechtsverteidigerposition.

Da ich beides für einigermaßen unrealistisch halte, vermute ich dass das Thema Bah eine Ente ist.

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Einen umfassenden Ticker bietet übrigens -wie beinahe üblich- der geschätzte Kollege dogfood bei AllesAusserSport

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Die Transferliste ist leider immer noch nicht veröffentlicht. Allerdings kursieren auf Twitter schon erste Screenshots (Hat-Tip an Roman Baltes) von einer kurzzeitig veröffentlichten Version – auf der Petric NICHT drauf ist. Damit wäre ein Kauf von Petric ausgeschlossen.

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Mauro Camoranesi nun offiziell beim VfB bestätigt. Herzlich Willkommen!

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Die Transferliste ist nun offiziell online – ohne Mladen Petric. War also doch nur eine Nebelkerze. Stattdessen steht tatsächlich Mamadou Bah drauf. Wofür auch immer, wir nen weiteren defensiven Mittelfeldspieler brauchen…

Ich geh jetzt erstmal eine rauchen.

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Auch wenn derzeit irgendwie widersprüchliche Meldungen über den Äther laufen, was die Gültigkeit der 12 Uhr-Deadline angeht, so scheint doch klar zu sein, dass der VfB bei Petric nicht zuschlagen kann – weil sie zu wenig geboten haben. So zumindest das Statement des eingangs schon erwähnten Dieter Matz:
“Und Petric wird definitiv bleiben (müssen). Es gab zwar ein Angebot vom VfB Stuttgart, aber das war absolut inakzeptabel für den HSV, so dass der Kroate nun in Hamburg bleiben wird (und muss).”
(siehe Kommentar von snej)

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Laut den Berichten diverser Hamburger Medien (Abendblatt, MoPo) soll das Angebot des VfB Stuttgart für Mladen Petric bei sagenhaften 3,5 Millionen Euro gelegen haben. Die Hamburger scheinen es ja wirklich dicke zu haben, wenn sie auf ein derart lukratives Angebot nicht eingehen mögen…

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Es ist weitestgehend ruhig geworden momentan, man arbeitet wohl an der Besiegelung der Vertragsdetails mit Mamadou Bah (angeblich 600.000 Euro Ablöse).
Ein loses Gerücht kam allerdings vorhin auf und besagte wohl, dass der VfB laut “tuttomercatoweb” Interesse an David Suazo, honduranischer Nationalspieler in Diensten von Inter Mailand, hätte.
Naja, da er nicht auf der Transferliste steht, tippe ich mal auf dies.

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Übrigens, falls es wer noch nicht mitbekommen hat: Das Pokalspiel des VfB wird Mittwochs stattfinden, am 27. Oktober. Anstoß ist 20.30h in Chemnitz. Unverständlicherweise wird diese Begegnung übrigens nicht als Livespiel im Free TV übertragen, sondern aus unerfindlichen Gründen hat man sich für diesen Graupenkick zwischen irgendeiner Mannschaft aus München und einem Verein namens “Werder Bremen” entschieden.

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Auch Mamadou Bah nun offiziell auf der Webseite des VfB bestätigt. Jung, hochtalentiert, Linksfuß, Alternative, Stillschweigen, Ablösemodalitäten. Das übliche Blabla halt, wer sich den Klick auf den Artikel sparen möchte.

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Während ich mich gerade über meine Kunden/Auftraggeber ärgern durfte, hat el_pibe gerade bei twitter die Pressekonferenz mit Mauro Camoranesi verlinkt. Blöderweise bekomme ich keinen vernünftigen Ton zustande, aber vielleicht ist das bei Euch ja anders – ansonsten kann man ihn schon mal anschauen, wie er so in Bewegtbild wirkt.
Teil 1
Teil 2
Teil 3

Ich werde dann gleich mal Feierabend machen und nach Hause fahren. Vielleicht passiert ja noch was, irgendwas…

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Da mit sehr großer Sicherheit für den VfB heute nichts mehr relevantes passieren wird auf dem Transfermarkt, erkläre ich diesen “Open Thread” offiziell für beendet von meiner Seite. Stattdessen werde ich mich nun mal darum bemühen, Meinungen eines Juve-Blogger und eines Bloggers von Racing Strasburg über unsere beiden Neuerwerbungen zu bekommen. Der entsprechende Eintrag zu Mauro Camoranesi sollte bald schon online gehen, der Text zu Bah könnte gegebenenfalls noch etwas dauern. Aber vor dem nächsten Bundesligaspiel sollte das schon was werden. =)

Ansonsten bin ich, wie wahrscheinlich die meisten hier, nicht sonderlich erbaut vom Transfergebaren des Vereins in dieser Sommerpause. Ich bin mir relativ sicher, dass wir mehr Qualität hätten holen können – auch ohne uns finanziell über die Maßen zu strecken. Vor allem die Details, die zu Petric heute noch bekannt geworden sind, sind eigentlich ein Schlag ins Gesicht. 3,5 Millionen zu bieten für einen Spieler, der eine garantierte Verstärkung ist und sofort einsetzbar und in seinem besten Alter ist, sowie locker 10 Tore pro Saison “garantiert” – das ist schon schwer zu fassen. Da würde ich den Fredi doch mal ganz gerne fragen, was er sich dabei gedacht hat…

Nun ja, über den einzelnen Transfers, die getätigt worden sind, sollte man sicherlich den Stab noch nicht brechen. Da muss man erst einmal abwarten, wie sie sich entwickeln und im Laufe der nächsten Spiele präsentieren. Vor allem bei Camoranesi bin ich da natürlich sehr gespannt.

Sollte heute also nicht plötzlich noch etwas vollkommen Überraschendes passieren (vertragslose Spieler?), ist dieser Eintrag jetzt zu Ende. Kommentare sind natürlich nach wie vor gerne gesehen.

Das Neue, Der Neue, Die Neuen

21 Jul

Ein altbekannte, deutsche Redewendung lautet “Alles neu macht der Juli” – naja, zumindest so ähnlich.

Im Fußball stimmt das zumindest in der Regel so ungefähr, denn das ist häufig der Monat in dem die Vereine so richtig in die Vorbereitung für die neue Saison einsteigen und dementsprechend viele personelle Weichen gestellt werden.

So natürlich auch beim VfB Stuttgart und so natürlich auch hier im Blog.

Dem aufmerksamen Leser dieses Blogs (und jetzt auch den Feed-Abonnenten) wird es sicherlich schon aufgefallen sein, dass ich die Sommerpause genutzt habe, um dem Blog ein neues Aussehen zu verpassen. Das neue Design macht den Blog hoffentlich etwas aufgeräumter und besser lesbar, ein Kritikpunkt, der schon von dem einen oder anderen Leser vorgebracht wurde.

Ein Umzug auf eine eigene Domain und damit ein wirklich “eigener” Blog ist übrigens momentan nicht geplant, da ich die Notwendigkeit derzeit nicht sehe sondern mit wordpress.com als Plattform eigentlich sehr zufrieden bin. Aber mal schauen, vielleicht wage ich mich im nächsten Jahr in der Sommerpause mal da ran.

Auch beim VfB wird wie erwähnt kräftig an den Weichenstellungen für die nahende Saison gebastelt – auch wenn sich die Ergebnisse bislang noch im überschaubaren Rahmen bewegen.

Der Neue auf der Managerposition soll laut Aussagen auf der Mitgliederversammlung in den nächsten Tagen vorgestellt werden und ein ehemaliger Bundesligaprofi sein. Angeblich wird derzeit mit 5 Kandidaten ernsthaft verhandelt, wobei laut diversen Medienberichten die beiden Ex-VfB’ler Fredi Bobic und Gerhard Poschner momentan die Favoriten seien.

Ich könnte mit beiden Kandidaten wohl mehr oder weniger leben, wobei allerdings Poschner mein eindeutiger Favorit wäre. Im Gegensatz zu Bobic, der ja zur Zeit noch in der bulgarischen Provinz ein hoffenheimeskes Projekt gemeinsam mit seinem alten Spezi Krassimir Balakov hochzieht, hat Poschner sich zumindest zwei Jahre lang als Sportdirektor eines Vereins in einer europäischen Topliga bewähren können.

Nicht, dass ich es Bobic nicht zutrauen würde, auf der Managerposition auch eine gute Rolle zu spielen – aber neben dem Erfahrungsvorsprung, den Poschner ihm gegenüber aufweist, denke ich auch dass Poschner dank seiner Tätigkeit bei Real Saragossa vermutlich über das etwas hochwertigere Netzwerk im internationalen Fußball verfügt. Ein sicherlich nicht zu unterschätzender Vorteil auf der Position.

Aber egal ob es Poschner oder Bobic (oder doch jemand anders) wird, denke ich, dass wir wirtschaftlich und von den Strukturen her zumindest so gut aufgestellt sind, dass wir, auch dank der Person Jochen Schneider, weiterhin eine gute Rolle in der Bundesliga spielen dürften. Die Bekanntgaben über den wirtschaftlichen Zustand und die Bestätigung auf der Mitgliederversammlung, dass man weiterhin vernünftig wirtschaften will, kann ich zumindest nur begrüßen.

Achja, vielleicht kann man es ja mal mit einer Doppellösung Poschner/Bobic probieren. Und wenn man dann noch Marco Haber vom 1. FC Kaiserslautern loseisen könnte, dann könnte man vielleicht sogar wieder versuchen einen Angriff auf die Musikcharts zu starten…

Auch im Bereich der Neuverpflichtungen hat sich seit der Sommerpause noch nicht allzu viel Neues getan, schließlich stehen die Transfers von Martin Harnik und Marc Ziegler schon seit geraumer Zeit fest, Christian Gentners Verpflichtung wurde sogar schon im vergangenen Winter bekannt.

Dementsprechend wird es so allmählich mal Zeit, mich darum zu kümmern die Neuen im VfB-Dress hier vorzustellen, was in den nächsten Tagen hier geschehen wird. Und ja, damit ist die Sommerpause hier im Blog dann auch beendet und hier wird es dementsprechend wieder etwas aktiver werden.

Ich hoffe natürlich, dass ich nicht allzu lange warten muss, um neben diesem Trio auch noch ein bis drei weitere Neueinkäufe hier vorstellen zu können. Die Gerüchteküche kocht momentan zumindest auf recht hoher Flamme.

Die Verpflichtung von Ibrahima Traoré vom FC Augsburg steht ja schon seit längerem auf der Agenda, auch wenn sich immer noch nichts Entscheidendes in dieser Hinsicht zu bewegen scheint. Meiner Meinung nach wäre es aber auf jeden Fall ein Transfer, der sehr zu befürworten wäre und eindeutig das Potential hätte, eine Lösung mit Zukunft im linken Mittelfeld zu sein.

Seit kurzem auch verstärkt im Fokus der Medien sind zudem noch zwei weitere Spieler, die mit dem VfB in Verbindung gebracht werden. Mit André Ayew von Olympique Marseille ist darunter einer der Shooting Stars der WM, der mir bei seinen Auftritten für Ghana sehr gut gefallen hat und für den kolportierten Betrag von 1 Mio. € sicherlich ein absolutes Schnäppchen wäre, wenn er die Leistungen der WM bestätigen kann. Mit 20 Jahren ist er zudem auch noch extrem jung und sollte seine besten Jahre noch vor sich haben. Als Allrounder im offensiven Mittelfeld wäre er zudem eine weitere vielversprechende Ergänzung, um das Flügelspiel zu beleben.

Mit Philipp Degen ist seit heute noch ein weiterer Spieler ins Gespräch gebracht worden, der allerdings auf einer Position spielt, die bislang noch nicht sonderlich beachtet wurde beim Thema Neueinkäufe. Mit immerhin 27 Jahren ist er dabei ein angenehmer Kontrapunkt zu den eher jungen Spielern, die sonst so mit dem VfB in Verbindung gebracht werden und könnte damit ein wenig mehr Erfahrung in die ansonsten recht junge Mannschaft bringen, die ja doch die Verluste einiger routinierter Spieler zu verkraften haben wird. Die Frage stellt sich natürlich in Bezug auf sein Leistungsvermögen, in Anbetracht dessen, dass er nach seiner insgesamt recht starken Zeit bei Dortmund nun zwei Jahre lang beim FC Liverpool kaum ein Bein auf den Boden bekommen hat, sondern meist nur auf der Bank und dem Trainingsplatz aktiv war.

Spannender scheint aber alles in allem derzeit für die Medien natürlich zu sein, was mit Sami Khedira in der nahen Zukunft passieren. Real Madrids Interesse darf als gesichert gelten, wobei dann heute auf einmal Berichte über einen angeblichen Vorvertrag beim FC Bayern München in diversen Medien auftauchten – etwas was kurioserweise auch schon bei Mario Gomez behauptet worden war…

Ein ablösefreier Wechsel zu den Bayern im Sommer 2011 wäre dabei so ziemlich der Super-GAU für wohl die allermeisten VfB-Fans, inklusive mir. Daher hoffen wir mal, dass das einfach nur eine reine Ente ist.

Der Heldt vom Erdgasfeld

2 Jul

In den vergangenen vier Jahren zählte der VfB Stuttgart mit den Platzierungen 1, 6, 3 und 6, dem Erreichen eines DFB-Pokalfinals, sowie der jeweils zweimaligen Qualifikation für Champions League und UEFA-Cup (bzw. Europa League) unbestreitbar zu den absoluten Topclubs des deutschen Profifussballs. Einhergehend damit war zudem eine (weitere) wirtschaftliche Gesundung und ein kontinuierlicher Anstieg der durchschnittlichen Zuschauerzahl (mit baubedingter Ausnahme der letzten Saison). So kann man insgesamt in der Zeit seit 2006 von einer richtiggehenden Erfolgsgeschichte im Schwabenländle sprechen.

Relativ eng verbunden ist dieser Erfolg sicherlich unbestreitbar mit einem Namen: Horst Heldt.

Der Ex-Manager in spe [Q: vfb.de]

Heldt - Der Ex-Manager in spe (Quelle: vfb.de)

Nach rund 4 Jahren als Spieler stieg er in der Winterpause 2006 zum Sportdirektor auf und konnte sich schon einen Monat später einen Namen machen, indem er den damaligen Trainergott Giovanni Trappatoni kickte und im Zuge dessen seinen Favoriten Armin Veh beim Vorstand durchsetzte – der dann ja bekanntermaßen in der Saison darauf, der ersten kompletten Saison mit Heldt als Sportdirektor, Deutscher Meister mit dem VfB wurde und das Pokalfinale erreichte.

Auch als Veh wegen Erfolgslosigkeit gefeuert werde musste, verhielt er sich relativ geschickt und fällte die richtige Entscheidung mit der Beförderung seines Intimus Babbel, der die Mannschaft auf Platz 3 und wieder in die Champions League brachte. Dementsprechend war die Beförderung Heldts in den Vorstand des VfB eine durchaus angebrachte Belohnung in dessen Zug Heldt auch direkt mal seinen Vertrag um vier Jahre bis 2013 verlängern ließ.

Und selbst die Trennung von eben jenem mit ihm befreundeten Babbel, die durchaus nicht wenigen zu lange dauerte, bachte ihm allgemein durchaus noch einigermaßen viel Respekt ein, zumal Nachfolger Gross dem Team dann wieder ordentlich Leben einhauchen konnte.

Wie oben erwähnt also im Grunde alles eine richtig schöne Erfolgsgeschichte.

Und doch hat sich Horst Heldt nun entschieden, das Weite zu suchen und sein Glück bei einem Verein zu suchen, der in der abgelaufenen Saison zwar bedeutend besser abgeschlossen hat als der VfB – was aber gleichzeitig auch eher die Ausnahme darstellt. Von den gemeinhin in der Presse kolportierten immensen finanziellen Problemen, mit denen dieser Verein zu kämpfen hat, mal ganz zu schweigen. Das kann ich ohnehin nicht wirklich beurteilen, so als Aussenstehender… (Sollte allerdings nur die Hälfte daran wahr sein, was so berichtet wird, dann… Nuja…)

Nun fühlt er sich also “unterbezahlt und nicht genügend wertgeschätzt”, wenn man der einschlägigen Presse Glauben schenken darf, die die Meldung am Mittwoch vergangener so mir nichts, dir nichts platzen ließ.

Das ist insofern schon mal relativ aufrichtig, dass er tatsächlich erwähnt, dass es ihm zu wenig Kohle ist, die er in Stuttgart verdient. Da ich keine Ahnung habe, welche Zahl auf seiner monatlichen Gehaltsabrechnung so erscheint (größer als meine wird sie sicherlich sein), kann man da natürlich ganz schwierig etwas zu sagen. Es erscheint vor dem Hintegrund der -kolportierten- Finanzlage der Schalker allerdings schon ein wenig kurios, dass er sich dann ausgerechnet für diesen Verein entscheidet. Aber wer bin ich, da zu urteilen?

Das Thema mit der Wertschätzung ist dann allerdings noch mal ein ganzes Stück komplexer.

Ich muss ihm insofern sicherlich recht geben, dass er bei den Fans nie die riesige Wertschätzung erfahren hat, die man in Anbetracht der durchaus großen Erfolge in seiner Amtszeit als Aussenstehender vielleicht vermuten könnte. So trägt er bei vielen Fans eher weniger schmeichelnde Spitznamen wie “Der KFZ-Lehrling” oder “Shopping-Hotte” und auch wenn Heldt vermutlich eher selten die diversen Internetforen durchliest, so wird er sicherlich durchaus auch mitbekommen haben, dass das Fanvolk nicht einheitlich alles gutheisst, was er in den vier Jahren beim VfB so geleistet hat.

Das hängt einerseits natürlich mit den Saisonverläufen zusammen, die zwar am Ende alle immer ein durchaus akzeptables Ergebnis hervorbrachten mit der jeweiligen Qualifikation fürs internationale Geschäft, aber zwischendurch auch immer wieder leichte bis mittelschwere Depressionen auf Seiten der Fans verursachten. Wenn man im Laufe der Saisons jeweils immer wieder droht in die Bedeutungslosigkeit der Plätze um Hannover und Frankfurt zu fallen (oder wie in dieser Spielzeit sogar noch schlimmer bei Bochum und Nürnberg), dann fordert das natürlich Fragen heraus, schließlich muss es doch für eine Mannschaft eigentlich möglich sein eine Saison mal annähernd konstant zu spielen.

Und da kommen wir dann natürlich direkt zum zweiten Thema und dem was Heldt am häufigsten vorgeworfen wird: Seine Qualitäten bei der Kaderzusammenstellung.

In seiner ersten richtigen Transferphase schuf er mit der Verpflichtung von Danijel Ljuboja direkt einen verhältnismäßig teuren Problemfall, der den VfB noch über Jahre beschäftigen sollte, trotz mehrerer Leihen. Dennoch war diese erste Transferphase einigermaßen erfolgreich, gingen so doch mit Pardo, Osorio, Hilbert und Boka gleich vier Spieler auf “sein” Konto, die dem Verein über Jahre hinweg sehr wichtig sein sollten (plus Da Silva mit Abstrichen für eine Saison).

Das “Grauen” vieler Fans begann dann so richtig allerdings erst im Jahr darauf, als er zumindest mitverantwortlich im Sommer ’07 für zwei Transfers war, die Unmengen an Geld verschlungen haben, ohne einen halbwegs adäquaten Gegenwert erzielt zu haben: Die Verpflichtungen von Yildiray Bastürk und Ciprian Marica, der zwar zumindest allmählich ins Rollen zu kommen scheint, aber seinerzeit eben eine Rekordablöse gekostet hat. Und auch die Verpflichtungen von Gledson und Raphael Schäfer in der selben Saison stellten sich eher als Missverständnise heraus.

Auch im Jahr darauf gab es mit Simak einen Transfer, der von vielen Fans sehr kritisch gesehen wurde (vor allem im Zusammenhang mit der vorherigen Bastürk-Verpflichtung), während er gleichzeitig mit Gentner und Beck zwei junge talentierte Spieler ziehen ließ, die nicht wenige Fans sehr gerne weiter mit dem Brustring auflaufen hätten sehen wollen.

Erneut ein Verkauf erhitzte im letzten Jahr dann wieder viele (wenn nicht fast alle) Fan-Gemüter und zwar der Rekord-Transfer von Mario Gomez. Zwar kann man hier für den eigentlichen Verkauf nicht viel an Heldt meckern (auch wenn es viele taten, weil die Ablöse für viele zu niedrig erschien), aber viel Streit und Ärger auf Fanseite entzündete sich dann erneut an der in den Augen vieler sehr unzufriedenstellend gelaufenen Nachfolgersuche, die als ein langes Hickhack mit vielen Namen und wenig Ergebnissen (ich sach nur Ba, Huntelaar, Helmes, Love, etc.) erschien und bei der Heldt nicht die glücklichste Figur ablieferte.
Mit dem Einkauf Pogrebnyaks konnten diese wütenden Seelen denn auch nur mittelprächtig abgekühlt werden.

Und trotz all dieser Dinge, die ihm zumindest von Teilen der Fans angekreidet wurde, muss man es doch auch einfach so sehen, dass ein Manager immer auch eine streitbare Figur ist, vermutlich sein muss. Ich nehme mal an, dass selbst der Bremer Manager Klaus Allofs unter den eigenen Fans nicht immer nur Zustimmung bekommt für seine Entscheidungen. Ich sag nur Carlos Alberto.

Aber das ist eigentlich völlig normal, schließlich hat kein Fußballmanager der Welt eine 100% reine Weste was Erfolge bei Transfers angeht.

So oder so, war ich persönlich eigentlich immer recht zufrieden mit Heldt als Manager – die Bilanz unter dem Strich stimmte, wie oben geschildert, ja eben doch immer.

Nichtsdestotrotz gab es etwas, was auch mich immer leicht irritierte. Mit relativ großer Regelmäßigkeit tauchten nämlich durchaus immer wieder Gerüchte auf, die ihn mit anderen Vereinen in Verbindung brachten, wie beispielsweise schon früher mit Schalke, mit dem Hamburger SV oder auch zu Magath-Zeiten mit Wolfsburg.

Das alleine wäre dabei nicht sonderlich irritierend, denn so läuft nun mal das Geschäft und ich habe es meistens auf die Medien abgeschoben, die doch eh nur für Unruhe sorgen wollen. Irritiert hat mich dabei vor allem, dass es bei keinem dieser Gerüchte, sofern ich das recht rekapituliere, mal ernsthafte Dementis von Seiten Heldt gegeben hat. Stattdessen scheint Heldt das im Gegenteil immer ganz recht gewesen zu sein, um den eigenen Marktwert zu erhöhen.

Nun hat ihm das Schachern intern wohl scheinbar nicht mehr ausgereicht und er scheint sich jetzt entschieden zu haben, sein Glück woanders zu suchen. Schade, aber so ist es dann wohl.

Es wird natürlich schon einige dreckige Wäsche gewaschen, die über das hinausgeht, was ich in diesem Eintrag erwähnt habe, aber das ist bei der Art und Weise des Abgangs natürlich kaum anders zu erwarten.

Der VfB muss sich nun aber -neben der Frage der Ablösesumme, die auf jeden Fall nötig sein MUSS, liebe Schalker- vor allem mit der Neubesetzung seiner Position befassen müssen – zu einer Zeit, in der eben jener Manager eigentlich mit am aktivsten sein müsste. Noch einmal explizit vielen Dank dafür, Herr Heldt.

Namen machen in der Presse schon einige die Runde, wobei sich mit Fredi Bobic ein relativ klarer Favorit herauskristallisiert zu haben scheint, gefolgt von Andreas Müller – dem Ex-Schalker.

Ginge es nur um die beiden Namen würde ich relativ klar für Bobic votieren, da ich die Rogon-Kungeleien von Müller keinesfalls beim VfB haben möchte. Allerdings muss es Bobic aus meiner Sicht auch nicht wirklich sein – auch wenn ich nicht viel mehr gegen ihn einzuwenden habe, als dass ich seinen Erfahrungen aus Bulgarien nicht wirklich traue, ausreichend Qualifikation zu sein.

Daneben geistern natürlich die Namen diverser alter VfB-Haudegen durch die Gazetten, wie beispielsweise Buchwald oder Müller, wo es mich zugegeben tendentiell aber eher schüttelt. Vor allem bei ersterem.

Mein persönlicher Favorit wäre im Übrigen, wenn ein neuer Manager denn VfB-Stallgeruch haben muss, Gerhard Poschner, der insgesamt einen ganz guten Job bei Real Saragossa gemacht zu haben scheint und sich dort sicherlich einige Erfahrungen und ein gewisses Netzwerk aufbauen konnte. Eine weitere Alternative mit der ich vielleicht leben könnte wäre wohl Jan Schindelmeiser, der Ex-Hoffenheim-Manager. Hier stellt sich allerdings die Frage, ob er sich in die beim VfB vorhandenen Strukturen neben Jochen Schneider & Co einordnen könnte, oder ob er von Hoffenheim nicht zu viele Freiheiten gewohnt ist.

Durch diese Personalie hat die VfB-Sommerpause auf jeden Fall mal wesentlich mehr Farbe bekommen, als man es vorher von ihr erwarten konnte. Nötig war das nicht, aber damit müssen wir jetzt scheinbar leben. Eine komplett ruhige Sommerpause wäre ja auch zu schön gewesen.

Dennoch werde ich mich jetzt erst einmal bis auf Weiteres wieder in den Sommerschlaf begeben und mit dem Bloggen weitermachen, wenn es in Richtung Bundesligastart geht. Bis dahin wird es hier -sollte es nicht große Ereignisse geben- erst einmal wieder ruhig bleiben (mit einer Ausnahme).

Daher wünsche ich weiterhin viel Spaß beim Rest der WM. Auf einen klaren Sieg gegen Argentinien!

Babbel bleibt! Gut so.

28 Okt

…dann wird er sie hier nicht finden. Ich bin ratlos.

Sollte sich im Laufe des Tages irgendwas tun (ergo Babbel raus und Favre oder Slomka rein), dann werde ich mich versuchen zu melden, so es die Arbeit erlaubt.

Natürlich ist jeder herzlich dazu eingeladen seinen Senf im Rahmen des Legalen unten in den Kommentaren abzugeben.

EDIT1

Zur Abwechslung mal ein vernünftiges Interview mit Lehmann bei Spox.

EDIT2

Dank TobiKiefer hier noch ein weiterer Link zu Spox, diesmal allerdings zu einem der dortigen Blogs, von einem User, der ein sehr tolles und zustimmungswürdiges Plädoyer pro Babbel geschrieben hat.

EDIT3

Babbel bleibt vorerst weiter Teamchef und leitet derzeit das Training. Gut so!
Diese Krise lässt sich meines Erachtens nicht einfach am Trainer festmachen, deswegen sollte man nicht den “bequemen” Weg gehen und Babbel feuern. Ich mein, heutzutage scheint doch kaum noch ein Verein willens, mal eine Krise mit einem Trainer zu durchleben.

Klar, wenn wir am Samstag von den Bayern vorgeführt werden und gegebenenfalls am Mittwoch in Sevilla nochmal auf die Nüsse kriegen, dann könnte sich das noch mal verschlimmern.
Andererseits wäre es wohl auch fatal gewesen, einen neuen Trainer mit zwei Spielen starten zu lassen, die schon in Normalform durchaus verloren werden können. Der wäre dann ja direkt mal verbrannt gewesen.
Achja, und Hleb darf erstmal auf der Tribüne nach seiner verlorenen Form und seinen guten Manieren suchen.
Quelle: StZ

EDIT 4
Eine perfekte grafische Analyse der Situation:

Gefunden bei kessel.tvvia

Das 10 Millionen Euro Spiel

17 Aug

Im Fußball geht es um Geld und das gibt es nur in größeren Ausmaßen, wenn man in der Champions League spielt. Ergo kann es am morgigen Abend für den VfB natürlich nur ein Ziel geben: Weiterkommen.

Knapp 10 Millionen Euro, so hat die Süddeutsche ausgerechnet, seien dem VfB garantiert, wenn er dieses Ziel erreicht. Startgeld in Höhe von 3 Mio., Spielprämien von insgesamt 2,4 Mio. und dann noch etwa 4 Mio. als erste “Rate” aus dem TV-Gelder-Topf. Hinzu kämen dann noch weitere Prämien, die vom Abschneiden des Teams während der Gruppenphase abhängig sind und natürlich Zuschauereinnahmen und sonstige Erfolgszahlungen.

Die Einnahmen bei einer “drohenden” Europa League-Teilnahme würden hingegen nur einen Bruchteil dieser Summen ausmachen, so dass eben ein Sieg nicht nur sportlich, sondern eben auch wirtschaftlich enorm wichtig ist.

Aber gut, wem erzähl ich das hier? Das dürfte sicherlich jeder meiner 10 Leser wissen.

Das Schöne ist jedenfalls, dass wir den nominell schwächsten Gegner erwischt haben, so dass ein Weiterkommen nicht nur Pflicht ist sondern auch als durchaus wahrscheinlich erscheint. Natürlich gibt es derzeit wieder die üblichen Statements von Offiziellen, Experten und Spielern, die vor den Rumänen warnen. Aber mal ehrlich: Die müssen besiegt werden. Im Optimalfall sogar schon mit einem deutlichen Ergebnis im Hinspiel, was für Ruhe und halbe Planungssicherheit sorgen würde.

So gibt es schließlich auch nicht wenige Fans, die vermuten (oder hoffen), dass der VfB erst dann nochmal auf dem Transfermarkt aktiv wird, wenn man weiß wohin die Reise gehen wird. Und da würde ein deutlicher Hinspielerfolg sicherlich eine kleine Entscheidungshilfe geben.

Zuletzt kam heute ja der Name Sidney Govou (30 Jahre) auf, seines Zeichens Kapitän bei Olympique Lyon und 35facher Nationalspieler Frankreichs. Sicherlich täte bei den vielen Youngsters im Team, ein Profi mit solcher Erfahrung ziemlich gut, gerade auch im Hinblick darauf, dass man dann gegebenenfalls Champions League spielt. Allerdings bleibt fraglich, ob ein solcher Spieler tatsächlich den VfB als ernsthafte Alternative betrachtet und andererseits auch, ob Govou nach einer Saison mit zwei längerwierigen Verletzungen (6 Wochen Knöchelverletzung, 4 Monate Achillessehnenriss) wieder zu alter Form zurückkehren kann. Gerade in Hinblick auf sein für Aussenspieler fortgeschrittenes Alter.
Ohnehin aber stellt sich die Frage, ob es aus sportlicher Sicht überhaupt Sinn macht, einen Spieler zu verpflichten, der hauptsächlich auf der rechten Aussenbahn zu Hause ist. Denn eigentlich ist eine solche Position im Stuttgarter System nicht direkt vorgesehen, es sei denn man setzt ihn als rein offensiven Mittelfeldmann auf Rechts ein. Das würde allerdings bedeuten, dass mit Gebhart und Hilbert zwei Spieler mit Stammelfambitionen wohl erstmal wieder rausfallen würden.

Da zu dem Ganzen auch noch eine kolportierte Ablösesumme von 10 Millionen bei noch einem Jahr Restvertragslaufzeit kommt, sähe ich diesen Transfer doch eher skeptisch, sollte er denn so tatsächlich realisiert werden.

Ein weiteres Gerücht, das jüngst durch die Medien geisterte, ist Tom De Mul, ebenfalls im rechten offensiven Mittelfeld zu Hause, 23 Jahre, und derzeit auf dem Abstellgleis beim FC Sevilla. Ein Name, den ich ehrlich gesagt, vorher nie bewusst gehört habe und dadurch auch nicht beurteilen kann. Interessant ist allemal die Randbetrachtung, dass Govou und er, wie auch das dritte, halbwegs aktuelle Gerüchte (Tuncay), für in etwa die selbe Position wären. Und da erkennt man dann schon einen Trend, aber mal schauen, ob es wirklich zu einem dieser Transfers kommt. So richtig glaube ich nicht daran, dass man tatsächlich nochmal in größerem Maße auf dem Transfermarkt aktiv wird…

Wobei man zumindest durch die Verletztensituation und auch das von Babbel ausgerufene Rotationsprinzip durchaus noch Personal benötigen könnte. Es ist zwar bis auf Träsch, der schon in Bälde wieder trainieren soll, kein einziger echter Stammspieler zurzeit verletzt, aber mit Hilbert und Boulahrouz, sowie seit dem Wochenende Osorio (Schultereckgelenkssprengung) und Lanig (Kreuzbandriss) dann doch eben auch vier Leute, die zumindest in den engeren Kreis des Kaders gehören, was die Variationsmöglichkeiten dann doch etwas einschränkt.

So wie es ausschaut wird morgen Abend selbstverständlich der Kapitän wieder an Bord zurückkehren und Lanig bzw. Elson wieder verdrängen, so dass man im Mittelfeld mit der nomininell ersten Reihe auftritt: Gebhart, Khedira, Hitzlsperger, Hleb. In der Abwehr wird wohl auch Magnin nach der Atempause wieder zurückkehren und die Reihe um Tasci und Delpierre, sowie Celozzi komplettieren.
Etwas unklar ist noch ob neben Pogrebnyak wieder Cacau stürmen wird oder ob Babbel vermutet, dass Marica einen kleinen Extraschub Motivation beim Duell mit seinen Landsleuten bekommt – zumal die (geht es nach der B*LD) unseren Stürmer zuletzt wohl etwas verspottet haben.

Das aber bleibt immer noch uns VfB-Fans vorbehalten, damit das mal ganz klar ist!

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